2006: Während eines Urlaubs in Mombasa/Kenia im August 2006 wird die Idee zu Mama Afrika geboren. Spontan wird ein erstes Projekt initiiert: Ein Dorfladen für eine direkte Versorgung eines Dorfes. Zwei weitere Unternehmen werden gegründet, ebenfalls aus Privatmitteln finanziert. 2007: In weiterer Folge wird Mama Afrika, Verein zur Förderung des Unternehmertum in Afrika von Georg Brandner und dem Ehepaar Marion Pirschkalla und Manfred Schirmack gegründet. Erste Spenden werden organisiert und eine Homepage wird eingerichtet.
2008: Weitere neue Unternehmen werden gegründet. 2009: Anmietung vom Mama Afrika Haus in Bamburi/Mombasa/Kenia als Zentrum der Aktivitäten und Betriebsstätte für fünf der Mama Afrika Projekte. Im Mama Afrika Haus wird auch die Schneiderei WOMEN als Unterstützungsprojekt für alleinerziehende Mütter aufgebaut. 2010: Start der Unterstützungen für vier StudentInnen. Inzwischen wurden insgesamt über 25 Unternehmens- Projekte initiiert.
2011: Personelle Veränderungen im Team bedingt durch das Ausscheiden der Mitbegründer Manfred Schirmack und Marion Pirschkalla. Bisher konnten € 200.000 an Spendengeldern den afrikanischen Projekten zur Verfügung gestellt werden. Mama Afrika ist nun auch auf der "Spenden-Liste" vom Finanzamt. Intensive Weiterführung von fünfzehn der ursprünglich initiierten Projekte. Neue weitere Projekte sind in Vorbereitung.
"Afrika braucht Hilfe" haben wir in einer früheren Version unserer Website formuliert. Das sagen wir heute nicht mehr, weil sich unsere Überzeugung geändert hat. Um einige Jahre Erfahrung reicher wissen wir, dass sich Afrika selbst helfen kann und auch helfen wird. Wir wollen dabei Partner und nicht mehr Helfer sein. In dieser Rolle fördern wir Selbstverantwortung und fordern aber diese auch permanent ein.
Wir stellen unseren SpenderInnen laufende Informationen über die Entwicklungsarbeit und deren Fortschritt zur Verfügung. Wir laden Interessierte und SpenderInnen ein, am Geschehen teilzuhaben. Die Menschen um die es geht und deren Lebensumstände sind nicht anonym. Es sind Menschen, die man sich vorstellen kann. Aus bereits getätigten Erfahrung wissen wir, dass bei unserer Arbeit Fehler und Ineffizienzen passieren. Wir werden diese nicht verheimlichen und sie ebenso kommunizieren.
Die angestrebte Wirkung die wir erreichen wollen ist, dass es unseren Mitgliedern nachhaltig ökonomisch besser geht. Das sie dies, nach einer Anschub-Unterstützung, aus eigener Kraft erreichen und erhalten. Und ohne dass sie von anderen abhängig sind. Wir wollen auch, wo immer möglich und sinnvoll, Ausbildungen finanzieren bzw. unterstützen. Gleichgültig ob für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ein Anliegen ist dabei auch die moralische Bildung und die Herzensbildung. Die uns überantwortenden Spendengelder werden sorgsam eingesetzt um eine möglichst hohe Wirkung zu erreichen.
Mama Afrika hat eine sehr schlanke Organisation, damit gibt es kaum Verwaltungsstrukturen, die finanziert werden müssen. Viele helfende Hände aus dem Personenkreis der ICG Integrated Consulting Group in Graz und aus dem Freundeskreis des Teams unterstützen Mama Afrika ebenfalls tatkräftig und unentgeltlich.
Ute Neudorfer ist Unternehmensberaterin mit langjähriger Erfahrung im Bereich Controlling und Unternehmensentwicklung. Mutter von einem Sohn und einer Tochter. Seit 2010 im Vorstand von Mama Afrika.
"Mir gefällt die Absicht das Unternehmertum von Frauen im Umland von Mombasa zu fördern. Ich glaube dass die Menschen dort mit etwas Unterstützung sehr wohl Selbstverantwortung für sich und ihre Familien übernehmen wollen und können. Nicht zuletzt lege ich als Zahlenmensch großen Wert auf die Nachvollziehbarkeit der Spendengelder!"
Marieluise Ferigo ist Kunsterzieherin an der HBLA Graz. Weiters Mal- und Gestaltungstherapeutin sowie Kreativtrainerin, freischaffende Künstlerin mit div. Ausstellungen in Österreich und Italien. Mutter von einer Tochter und einem Sohn. Sie ist Mitglied des Vorstandes und verantwortlich für den Aktionsschwerpunkt "Recht auf Bildung".
"Habe im Rahmen der Ausbildung zur MGT-Therapeutin mein Sozialprojekt in Mombasa in Shanzu, bei Mama Afrika begonnen. Ich bin der Meinung, dass jedes Kind auf der Welt, das Recht haben muss, eine Ausbildung und wenigsten 1x am Tag ein Mahlzeit in Anspruch nehmen zu können."
Georg Brandner ist Unternehmensberater und Geschäftsführender Gesellschafter der Integrated Consulting Group (www.integratedconsulting.at).Geboren 1955, verheiratet, Vater zweier Kinder. Er ist zuständig für den Aktionsschwerpunkt Unternehmertum und Vorsitzender des Vorstandes. Georg Brandner hat Mama Afrika 2006 gemeinsam mit Marion Pierschkalla und Manfred Schirmack gegründet.
"Ich habe in letzter Zeit sehr viel, auch kritisches, über Entwicklungshilfe in Afrika gelsen. Vieles scheint schief zu laufen und große Geldsummen werden ohne Wirkung eingesetzt. Wir versuchen mit kleinen Summen größtmögliche Wirkung zu erzielen."
Cornelia Keusch studiert Arabistik an der Karl-Franzens-Universität in Graz.
"Warum ich mich bei Mama Afrika engagiere? Einerseits, weil ich selbst 2 Wochen die Chance hatte, diese Menschen kennenzulernen und erkannt habe, dass in jedem sehr viel Potenzial und Engagement steckt. Andererseits, habe ich das Glück eine sehr gute Ausbildung genießen zu dürfen und möchte deshalb meinen Teil dazu beitragen, dass Menschen mit nicht so guten finanziellen Voraussetzungen, die in einem Staat wie Kenia leben, auch die Chance haben ein Studium abzuschließen."
Patrick Riah
Es ist uns ganz besonders wichtig kenianische Mitglieder im Vorstand des Vereins zu haben. Mit Patrick ist der Anfang gemacht, weitere Mitglieder werden folgen. Patrick ist afrikanischer Unternehmer und Facilitator von Mama Afrika in Mombasa. Patrick ist seit Februar 2012 als Mitglied in den Vorstand des Vereins berufen.
Patrick ist zuständig für die interne Kommunikation sowie Projekt Management und Projekt Controlling vor Ort.
Eva Grieshuber ist Gesellschafterin der Integrated Consulting Group. Bei Mama Afrika zuständig für Evaluierung.
"Mir gefällt die Grundhaltung weg von Entwicklungshilfe hin zu Unterstützung auf Augenhöhe mit beiderseitiger Verantwortung gefällt Weil die Organisationsprinzipien - kleine Einheiten, Selbstverantwortung, Ehrenamt/Pro Bono - einerseits einen hohen Effizienzhebel und andererseits einen direkten Zugang und hohe Transparenz sichern. Weil ich hier in Österreich einfach einen kleinen Beitrag für soziale Verantwortung übernehmen möchte."
Philip Brandner studiert derzeit an der Karl Franzens Universtität Geschichte und Biologie, davor besuchte er die AHS Klusemannschule in Graz. Bei Mama Afrika ist Philip für die Webseite und das digitale Informationsnetzwerk für SpenderInnen sowie den Verein zuständig.