
Unser Weg
Manchmal sind es die Jahre an Erfahrung,
die wir nicht missen wollen!

Wie alles begann
Anmietung vom „Mama Afrika Haus“ in Bamburi, Mombasa in Kenia, als Zentrum der Aktivitäten und Betriebsstätte für fünf der Mama Afrika Projekte. Im „Mama Afrika Haus“ wird auch die Schneiderei „WOMEN“ als Unterstützungsprojekt für alleinerziehende Mütter aufgebaut.
Monika Wäg hatte bereits 2019 eine Reise nach Ghana unternommen, um dort in der Volta-Region ehrenamtlich in einer Schule zu arbeiten. Mit dieser Erfahrung im Hintergrund ist eine Zusammenarbeit mit Mama Afrika entstanden, die dann 2020 in der gemeinsamen Betreuung eines Pilotprojektes in Ghana mündete. In diesem Projekt wird eine junge, ambitionierte und gut ausgebildete Frau unterstützt, ihre Farm erfolgreich zu betreiben und auszubauen. 2021 wurde mit der Gbekebii School of Art and Culture im Bezirk Jamestown in der Hauptstadt von Ghana, in Accra, ein zweites und großes Projekt übernommen, das vorerst 150 Kindern nicht nur eine Schulausbildung und Nahrung, sondern auch eine berufliche Perspektive für die Zukunft geben möchte.
Nach drei langen Jahren ist es endlich so weit: Wir können wieder nach Kenia reisen, um unsere Mitglieder persönlich zu besuchen. Vieles hat sich verändert, doch manches ist geblieben: Neue Mitglieder kamen dazu, doch Naturkatastrophen und soziale Unruhen prägen weiterhin das Leben vor Ort. In intensiven Gesprächen und Coachings bekräftigen wir unsere Mitglieder darin, ihre Ziele weiterzuverfolgen und mit unserer Unterstützung ihre Unternehmen weiterzuentwickeln. Auf dieser Betreuungsreise wurden wir auch von Tina Reiter und Lukas Elsneg begleitet, die mit eindrucksvollem Bild- und Videomaterial Eindrücke in unsere Arbeit vermitteln.
Die Betreuungsreise im März bringt einen bedeutenden Entwicklungsschritt: In Kwale, im Süden von Mombasa, fällt der Startschuss für das „Farming Excellence Center“. Gemeinsam mit Mama Afrika und gefördert von FairStyia baut George eine Lehrfarm für nachhaltiges Farming auf. Ziel ist es, jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und Farmer:innen praxisnahes Wissen über nachhaltige Landwirtschaft zu vermitteln. Parallel dazu wird gemeinsam mit einer kenianischen Anwältin daran gearbeitet, das Projekt langfristig rechtlich abzusichern und als Ausbildungsstätte zu etablieren.
Auch im Vorstand kommt es zu einer Veränderung: Gundel Perschler legt ihre Funktion als stellvertretende Obfrau auf eigenen Wunsch zurück. Wir danken ihr herzlich für ihr Engagement und freuen uns, mit Maria Theuermann eine neue stellvertretende Obfrau im Team begrüßen zu dürfen.
Ergänzend zu unserem online Controlling-Kurs entsteht das Online-Daybook: eine Web-App, mit der Umsätze und Kosten direkt am Handy erfasst werden können. Produkte und Ausgaben werden einfach aus Listen ausgewählt – und sofort wird sichtbar, ob ein Gewinn oder Verlust entstanden ist.
Für unsere Mitglieder eine spürbare Erleichterung: kein Rechnen mehr auf Zetteln am Abend, sondern Klarheit in Echtzeit.
Mit „Mama Afrika 4.0“ startet der Verein in eine neue Phase der Weiterentwicklung. Im Zuge der Überarbeitung der Strategie bis 2035 werden zentrale Zukunftsthemen geschärft und neu ausgerichtet. Eine weitere Betreuungsreise liefert wertvolle Impulse für diesen Prozess und ermöglicht zugleich einen direkten Einblick in die Fortschritte auf der Farm in Kwale.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Vereinsarbeit ein: Neue Ansätze zur Unterstützung unserer Mitglieder entstehen, ebenso wie frische Ideen zur stärkeren Einbindung unserer Community. Mama Afrika stellt damit die Weichen für eine wirkungsorientierte und nachhaltige Zukunft.